Konfliktfelder der Wahrnehmung und Kommunikationsvermittlung.
Prof. Dr. Alfred-Joachim Hermanni
2019 / V2 2025
1 Einführung
Kommunikationsprozesse lassen sich nicht auf die technische Übertragung von Informationen reduzieren, sondern sind wesentlich durch Wahrnehmungs-, Verarbeitungs- und Bedeutungsbildungsprozesse geprägt. Zwar hat das Sender-Empfänger-Modell von Shannon und Weaver (1948) Kommunikation als linearen Informationsfluss beschrieben, es berücksichtigt jedoch primär technische Störfaktoren und greift für die Analyse medial vermittelter Kommunikation zu kurz.
In medialen Kommunikationskontexten beeinflussen vielmehr visuelle, auditive und multimodale Reize, emotionale Aktivierungen sowie kulturelle und individuelle Deutungsmuster die Rezeption und Bewertung von Botschaften. Kommunikationsstörungen entstehen daher häufig auf kognitiver, emotionaler und sozialer Ebene.
Vor diesem Hintergrund entwickelt Hermanni (2019) ein Modell, das zentrale Konfliktfelder der Wahrnehmung und Kommunikationsvermittlung systematisch ordnet. Es erweitert klassische Kommunikationsvorstellungen, indem es nicht-technische Störquellen als wiederkehrende Konfliktmuster medialer Kommunikation konzeptualisiert und damit einen analytischen Bezugsrahmen für unterschiedliche mediale Kontexte bereitstellt.
2 Kann man menschliche Sinne als Medien bezeichnen?
Ausgehend von einem erweiterten medien- und kommunikationstheoretischen Verständnis, wie es bei McLuhan (1964), Krämer (2008) und Noë (2004) angelegt ist, lassen sich die menschlichen Sinnesorgane als originäre Medien auffassen. Sie übernehmen eine zentrale Vermittlungsfunktion zwischen physikalischen Umweltreizen und subjektiver Wahrnehmung und bilden damit die Grundlage für jede mediale Rezeption. In dieser Funktion wirken sie nicht nur rezeptiv, sondern auch selektiv, interpretativ und strukturierend – sie filtern, gewichten und gestalten den Wahrnehmungsprozess aktiv mit. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Sinnesorgane als „Filtermedien“, die maßgeblich beeinflussen, was und wie medial vermittelte Inhalte wahrgenommen, kognitiv verarbeitet und emotional bewertet werden.
Marshall McLuhan (1964) vertritt die These, dass Medien nicht auf technische Artefakte beschränkt sind, sondern als Erweiterungen menschlicher Sinnesfähigkeiten zu verstehen seien: „All media are extensions of some human faculty – psychic or physical“ (McLuhan, 1964, S. 26). In dieser Perspektive ist das Auge ebenso ein Medium für visuelle Reize wie die Kamera oder das Ohr für akustische Signale – die Sinnesorgane selbst werden zu vermittelnden Medien der Wirklichkeitskonstruktion.
Diese Position wird durch Ansätze aus der modernen Kognitionswissenschaft, insbesondere der Theorie der embodied cognition, gestützt. Wahrnehmung wird hier nicht als rein rezeptiver Prozess verstanden, sondern als aktives Tun. Alva Noë formuliert zugespitzt: „Perception is not something that happens to us, or in us. It is something we do.“ (Noë, 2004, S. 1). In diesem Sinne sind die Sinne nicht bloße Kanäle, sondern aktive Medien kognitiver Welterschließung.
Sybille Krämer (2008) begreift Medien im allgemeinen Sinne als jene Instanzen, die Übertragung überhaupt erst ermöglichen. Sie argumentiert: „Ein Medium ist nicht, was überträgt, sondern was Übertragung überhaupt ermöglicht“ (Krämer, 2008, S. 28). Damit rückt sie die vermittelnde Rolle der Sinne in den Fokus einer erweiterten Medienontologie.
Auch in der Kommunikationspsychologie finden sich Hinweise auf eine derartige Ausweitung des Medienbegriffs. Pörksen und Schulz von Thun (2008) betonen: „Medien beginnen nicht bei der Technik, sondern bei der Fähigkeit zur Wahrnehmung.“ (S. 57). Die Wahrnehmung ist demnach selbst eine mediale Grundbedingung, nicht lediglich ein passives Gegenstück technischer Übertragungsformen.
Vor diesem theoretischen Hintergrund lassen sich die Sinnesorgane also als konstitutive Medien der Kommunikation und Wirklichkeitswahrnehmung interpretieren. Sie stehen nicht außerhalb medialer Prozesse, sondern bilden deren erste, leiblich fundierte Ebene.
3 Definition und Zielsetzung
Warum entstehen in medial vermittelter Kommunikation systematisch Missverständnisse, obwohl die technische Übertragung funktioniert? Unter Konfliktfeldern der Wahrnehmung und Kommunikationsvermittlung werden Konstellationen verstanden, in denen sensorische, kognitive, emotionale oder sozial vermittelte Wahrnehmungsprozesse in der Gestaltung und Präsentation medialer Kommunikationsinhalte zu Überlastung, Missverständnissen oder Ablehnung führen (Hermanni, 2019).
Ziel des Modells ist es, psychologische und wahrnehmungsbezogene Mechanismen solcher Vermittlungskonflikte zu identifizieren, ihre Auswirkungen auf Kommunikationsqualität und Bedeutungszuschreibung zu erklären und Bedingungen zu bestimmen, unter denen Eigenschaften medialer Botschaften – insbesondere sensorische und gestalterische Merkmale – Missverständnisse, Reizüberlastung oder Fehlattributionen begünstigen. Daraus sollen praxisorientierte Gestaltungsprinzipien für mediale Kommunikationsprozesse abgeleitet werden.
Im Fokus stehen Inkongruenzen (Unstimmigkeiten) zwischen:
- dem physikalischen Signal (z. B. Lautstärke, Kontrast),
- der wahrnehmungsbezogenen Verarbeitung (z. B. Aufmerksamkeit, Auffälligkeit) und
- der semantischen Integration (z. B. Sinnzuschreibung, Kontextpassung).
Zentrale Modellannahmen:
- Eine hohe sensorische und gestalterische Komplexität erhöht die kognitive Belastung und mindert jenseits eines optimalen Aktivierungsniveaus das Botschaftsverständnis.
- Inkongruenzen zwischen Modalitäten (z. B. visuell–auditiv) steigern subjektives Konflikterleben und reduzieren Erinnerungsleistung.
- Gestalterische Aufmerksamkeitslenkung moderiert die Effekte wahrnehmungsbezogener Konflikte auf Verstehen und Einstellungsbildung.
4 Theoretische Grundlagen
Die theoretische Fundierung des Modells basiert auf Erkenntnissen der Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungspsychologie, nach denen Reize selektiv verarbeitet werden (Broadbent, 1958; Treisman, 1964). Berlyne (1971) betonte die Rolle von Neuartigkeit, Komplexität und Intensität als aktivierende Variablen, deren Überschreitung jedoch zu Reizüberflutung oder Ermüdung führen kann.
Befunde der Kognitions- und Multimodalitätsforschung zeigen zudem, dass widersprüchliche sensorische Signale Wahrnehmungskonflikte erzeugen können, wie etwa im McGurk-Effekt beschrieben (Shams et al., 2000). Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für das Modell von Hermanni, das sechs analytische Konfliktfelder unterscheidet, die für Forschung und Praxis medialer Kommunikation zentral sind.
Zentrale Konfliktfelder des Modells:
- Bildungskonflikte Unterschiedliche kognitive Voraussetzungen, Medienkompetenzen oder generationenspezifische Medienerfahrungen erschweren Verständigungsprozesse (Krotz, 2007).
Beispiel: Ein digitalaffiner junger Mensch verwendet Begriffe, die eine ältere Person nicht versteht. - Sprachliche Komplikationen
Dialekte, Fremdsprachen oder unpräzise Formulierungen führen zu Fehlinterpretationen (Schulz von Thun, 2010).
Beispiel: Ein Fachbegriff wird genutzt, aber vom Zuhörer falsch interpretiert. - Präferenzdifferenzen
Unterschiedliche Themeninteressen, Erwartungshaltungen oder Kanäle führen zu selektiver Wahrnehmung.
Beispiel: Eine Person bevorzugt Sprachnachrichten, die andere ausschließlich schriftliche Kommunikation. - Kulturelle Inkompatibilitäten
Divergierende Werte, Normen und nonverbale Signale führen zu abweichenden Bedeutungszuschreibungen. Reize aus der Umwelt oder dem Körperinneren werden je nach kulturellem Kontext unterschiedlich wahrgenommen und bewertet (Kitayama & Uskul, 2011).
Beispiel: Direkte Kritik wird in einer anderen Kultur als unhöflich empfunden. - Emotionale Reaktionsverzerrungen
Starke Emotionen wie Empörung, Angst oder Euphorie verzerren die Informationsverarbeitung.
Beispiel: Ein emotionaler Social-Media-Beitrag löst einen unerwarteten Shitstorm aus. - Aufmerksamkeits- und Reizkonflikte
Multitasking, Ablenkungen und Reizüberflutung mindern die Aufnahmefähigkeit. Konkurrierende Reize führen zu geteilter oder fehlgeleiteter Aufmerksamkeit (Ophir et al., 2009)
Beispiel: Beim Scrollen durch Social Media wird eine Nachricht nur halb gelesen.
Modelllogik der medialen Kommunikationsvermittlung
Das Modell (Abb. 1) unterscheidet drei analytische Prozessstufen medialer Kommunikation:
- Absender / Content-Ersteller
Auf dieser Ebene ist die Intentionalität kommunikativen Handelns verortet. Sie umfasst die Selektion von Themen und Perspektiven, die mediale Produktion sowie die semiotische und multimodale Kodierung von Bedeutungen in Zeichen. - Mediale Vermittlung
Diese Stufe fungiert als Transmissions- und Formatierungsinstanz. Sie beinhaltet Kanal bzw. Plattform (technisches Distributionssystem), Modalität (sensorische Vermittlungsebene) und Gestaltung (formale und ästhetische Ausprägung). - Rezeption
Hier erfolgen Wahrnehmung (sensorisch, multimodal), kognitive Verarbeitung (Aufmerksamkeit, Bewertung, Gedächtnis), semantische Integration (kontextuelle Bedeutungsbildung) sowie daraus resultierende Wirkungen auf Einstellung, Emotion und Verhalten.
Die im Modell ausgewiesenen Konfliktfelder beziehen sich primär auf Störungen oder Inkongruenzen innerhalb der Rezeptionsebene, können jedoch strukturell in allen drei Prozessstufen angelegt sein.
Abb. 1 Modell medial vermittelter Wahrnehmungs- und Kommunikationskonflikte
(Quelle: Hermanni, 2019/)
5 Modellbasierte Systematisierung
Die in Tab. 1 dargestellte Klassifikation operationalisiert zentrale Komponenten des Modells, indem typische Ursachen und Auswirkungen der identifizierten Konfliktfelder systematisch gegenübergestellt werden.
Tab. 1 Modellbasierte Klassifikation wahrnehmungsbezogener Kommunikationskonflikte
Konfliktfeld | Beispielhafte Ursache | Typische Auswirkung |
Bildungskonflikt | Fehlende Medienkompetenz | Verständnisschwierigkeiten |
Sprachliche Komplikation | Dialekte, Fremdsprachen | Fehlinterpretationen |
Präferenzdifferenz | Unterschiedliche Kanalvorlieben | Selektive Wahrnehmung |
Kulturelle Inkompatibilität | Divergierende Werte und Normen | Missverständnisse, Irritationen |
Emotionale Verzerrung | Empörung, Angst, Euphorie | Verzerrte Bewertung |
Aufmerksamkeitskonflikt | Multitasking, Reizüberflutung | Informationsverlust |
(Quelle: Hermanni, 2019)
6 Anwendungsbeispiele für mediale Kommunikationskonflikte
Die folgenden Beispiele verdeutlichen die Anwendbarkeit des Modells in praxisnahen Kontexten:
Digitale Teamkommunikation. Jüngere Teammitglieder sind digital erfahren, nutzen Chatfunktionen, Aktionen, Apps, Copilot, immersive Räume und kollaborative Dokumente problemlos. Ältere Kolleg:innen haben geringere digitale Kompetenz und verstehen etwa Abkürzungen und Emojis nicht. Es kommt zu Missverständnissen und Zeitverzögerungen, weil Informationen unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet werden.
Unternehmenskommunikation. Die Marketingabteilung bevorzugt audiovisuelle Botschaften über Social Media, während der Vertrieb auf formale E-Mail-Kommunikation setzt. Kund:innen erhalten inkonsistente Informationen, interne Diskussionen entstehen, weil keine einheitliche Kommunikationsstrategie vorliegt.
Beide Beispiele zeigen, dass mediale Kommunikationskonflikte häufig nicht durch technische Störungen entstehen, sondern durch unterschiedliche Kompetenzen, Erwartungen oder Präferenzen der Kommunikationspartner:innen.
7 Kritische Perspektiven
Das Modell fokussiert vorrangig bewusste Wahrnehmungs- und Vermittlungskonflikte, während implizite oder unbewusste Prozesse bislang weniger systematisch erfasst sind. Zudem ist zu berücksichtigen, dass sensorische Irritationen unter bestimmten Bedingungen auch aufmerksamkeitssteigernd wirken können (Berlyne, 1971). Eine weitere Herausforderung besteht in der differenzierten Berücksichtigung kultur- und altersabhängiger Wahrnehmungsunterschiede.
8 Prüfbarkeit und theoretische Propositionen
Das Modell ist medienpsychologisch ausgerichtet und fokussiert Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und Verarbeitungsprozesse in medial vermittelter Kommunikation. Es versteht sich als theoretischer Ordnungsrahmen mit interdisziplinärer Anschlussfähigkeit, ohne den Anspruch einer disziplinübergreifenden Gesamterklärung zu erheben. Aus den zentralen Annahmen lassen sich folgende prüfbare theoretische Propositionen ableiten:
P1 (Sensorische Komplexität):
Mit zunehmender sensorischer Komplexität medialer Botschaften steigt die kognitive Belastung der Rezipientinnen und Rezipienten, was – jenseits eines optimalen Aktivierungsniveaus – das inhaltliche Verständnis und die Erinnerungsleistung mindert.
P2 (Modalitätsinkongruenz):
Nicht übereinstimmende sensorische Signale zwischen unterschiedlichen Modalitäten (z. B. visuell–auditiv) erhöhen das subjektive Konflikterleben und reduzieren die semantische Integration der Botschaft.
P3 (Aufmerksamkeitsmoderation):
Gezielte Aufmerksamkeitslenkung (z. B. gestaltungsbezogene Hervorhebungssignale, Strukturierungselemente) moderiert die negativen Effekte sensorischer Konflikte auf Verstehen und Einstellungsbildung.
P4 (Kontextabhängigkeit): Die Wirkung sensorischer Reizkonflikte wird durch individuelle Faktoren (Medienkompetenz, kultureller Hintergrund, emotionale Disposition) sowie durch Nutzungskontexte (Arbeitsumgebung, Zeitdruck, Multitasking) systematisch beeinflusst.
Diese Propositionen sind nicht als überprüfte Hypothesen, sondern als prüfbare theoretische Annahmen zu verstehen, die zur systematischen Weiterentwicklung des Modells beitragen sollen.
9 Weiterentwicklungen
Zukünftige Forschung kann das Modell durch Eye-Tracking- und neurophysiologische Verfahren erweitern. Adaptive Media Systems eröffnen zudem Möglichkeiten, Reizintensität und Darstellungsform dynamisch an Nutzungskontexte anzupassen (Zander & Kothe, 2011). Eine Integration in bestehende Kommunikationsmodelle wie das Elaboration Likelihood Model erscheint theoretisch sinnvoll.
10 Fazit
Das Modell der Konfiktfelder der Wahrnehmung und Kommunikationsvermittlung macht deutlich, dass Kommunikationsstörungen in medialen Kontexten überwiegend auf wahrnehmungsbezogener, kognitiver und sozialer Ebene entstehen. Es bietet ein differenziertes Instrumentarium zur Analyse und Prävention solcher Konflikte und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur medienpsychologischen Forschung und Praxis.
Zukünftige Forschung sollte verstärkt auf kontextsensitive und personalisierte Gestaltungslösungen setzen, um negative Effekte zu minimieren und die Effektivität medialer Kommunikation zu steigern.
In technologiebasierten Szenarien wie Mensch-Computer-Interaktion oder Augmented Reality treten zusätzliche Störpotenziale auf. Das vorgestellte medienpsychologische Modell bietet ein Raster, um solche Konfliktfelder systematisch zu erkennen und strategisch zu bearbeiten.
Literaturverzeichnis
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